Einkaufen und etwas Gutes tun

Es gibt viele Möglichkeiten, die Arbeit unseres Vereins zu unterstützen.
EIne sehr einfache Methode ist die, seine alltäglichen Bestellungen bei AMAZON so vorzunehmen, dass der TIERFREUNDE-KRETA e.V.  in Form einer Provision davon profitiert.

Der Besteller zahlt dafür keinen Cent extra…

Lesen Sie  hier diesen sehr schönen Artikel im „SZENE-MAGAZIN„, das seinen Lesern unseren Verein und diese Möglichkeit der Unterstützung näher bringt.

Bitte geben Sie uns Ihre Stimme !


Auch in diesem Jahr unterstützt die DIBA wieder Vereine in Deutschland.
Um Ihre Stimme für unseren Verein abzugeben, müssen Sie den Abstimmungscode hier anfordern.
Für Ihre Unterstützung möchten wir uns schonmal bedanken. Wir werden berichten, ob es geklappt hat…

UPDATE: Leider gingen wir in diesem Jahr leer aus ! Dennoch, ganz lieben Dank an Alle, die für uns gestimmt haben. Wir versuchen es eben im nächsten Jahr nochmal…

Es geht voran – ein Reisebericht

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“.  Das war mein Credo, wenn ich an die Situation in Chania in den letzten Jahren dachte. Es schien sich wenig zu bewegen. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Umstände und auch unsere Arbeitsbedingungen vor Ort permanent verschlechterten.
Genau mit diesem Eindruck und auf alles gefasst bin ich nach Chania gereist. Ich wurde angenehm überrascht!

Aber der Reihe nach. Der erste Eindruck von der Auffangstation in Souda: weniger Tiere, alles aufgeräumt und sauber.
Wow! Wo gab es das in den letzten Jahren?

Die Böden in der Auffangstation sind inzwischen betoniert und mit breiten Abflußrinnen versehen. Alles hygienisch zu reinigen.  Arbeiten hier andere Mitarbeiter? Ist die Heimleitung organisierter? Oder beides? In der Tat . Es gibt neue Mitarbeiter. Sie sind jung, tierlieb und engagiert.

Kiia, eine junge Finnin, arbeitet als Vollzeitkraft und ist für die Auffangsation verantwortlich.
Sie kennt alle ihre Schützlinge und hat sich sehr schnell zur rechten Hand von Liz entwickelt.

Dimitri ist ein junger Grieche, der an der technischen Hochschule studiert. Er hilft stundenweise aus und ist ein gutes Beispiel für die Zukunft des Tierschutzes in Griechenland, der nicht von Ausländern, sondern von jungen griechischen Tierschützerinnen und Tierschützern betrieben wird.

Zu dieser Gruppe zählt auch Marielena, eine junge Ehefrau, die stundenweise arbeitet und damit etwas zum Familienunterhalt beiträgt. Das Geld wird dringend benötigt, denn ihr kleiner Sohn ist behindert und braucht neben viel Zuwendung einen erhöhten Pflegeaufwand, der auch in Griechenland teuer ist.

Unser erklärtes Ziel war und ist es, die Station in Souda zu leeren und die Lokalität danach vollständig aufzugeben. Eine Zukunft hat dieses Gelände nicht, denn die rechtlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines Tierheimes sind dort nicht gegeben und lassen sich an der Stelle auch nicht schaffen.

Die gesteigerte Tiervermittlung an Touristen, die dem o. g. Ziel dienen sollte, zeigte schnell, dass allein der Kangoo (Spitzname „Pierre“) die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen kann. Maximal zwei Tierboxen sind mit dem Fahrzeug zu transportieren. Oft mussten aber mehr Tiere gleichzeitig zum Flughafen gefahren werden, was durch nötige Mehrfachfahrten viel Zeit kostete. Deshalb hat der Vorstand ein zweites, größeres Fahrzeug, einen Opel Vivaro, angeschafft und nach Kreta gebracht. Der Vivaro (Spitzname „Hans“) ist inzwischen ein verlässlicher, unentbehrlicher Helfer für die Arbeit vor Ort.

Liz hat in der Innenstadt von Chania ein kleines Büro angemietet. Hier werden fernab vom Trubel in Souda administrative Arbeiten, wie zum Beispiel die Buchhaltung und das Erstellen von Reisepapieren erledigt.

Eine weitere positive Überraschung war für mich der Betrieb einer städtischen Kastrationsklinik in Nerokouro bei Chania. Die Stadt Chania beschäftigt dort eine junge Tierärztin. An drei Tagen im Monat werden kostenlose Kastrationen durchgeführt und herrenlose Tiere mit ID-Chips registriert. Wenn die Stadtverwaltung eine entsprechende Entscheidung trifft (womit wir noch vor dem Sommer 2017 rechnen), wird es möglich sein, über diese Klinik Tiere zum Transport im TRACES-System anzumelden. Das wäre eine traumhafte Entwicklung, würde sie uns endlich die Möglichkeit geben, Tiere wieder mit offiziellen Transportpapieren auszuführen. Dann dürfte es schneller gehen, die Auffangstation Souda zu leeren.

Liz konnte kürzlich das einjährige Bestehen ihres „Souda Shelter Project“ feiern. Zu diesem Anlass fand ein Benefizkonzert in einer neu eröffneten Taverne in der Nähe von Chania statt. Es war sehr schön zu sehen, wie groß die Unterstützung vor Ort für ihr Projekt mittlerweile ist. Nur so war es ihr auch möglich, viele Tiere in Pflegefamilien unterzubringen und damit die Anzahl der Tiere im Shelter nicht zu vergrößern.

Alles in Allem also positive Entwicklungen. Fehlt nur noch die Erteilung offizieller Transportpapiere, aber auch da bin ich zuversichtlicher als noch vor einem Jahr.

Sobald es gelungen ist, Souda zu schließen, wird unsere Arbeit vor Ort nicht enden. Möglicherweise werden sich dann auch ein paar neue finanzielle Möglichkeiten auftun, um eine legale, kleinere Tierstation aufzubauen.

Es geht voran auf Kreta, langsam,  aber immerhin …

Gerhard Henisch

Futtercontainer nach Souda

 

 

 

 

 

 

Wir planen, einen Überseecontainer mit Futter zu füllen und nach Souda transportieren zu lassen.
Der Container soll später am Ankunftsort als wetterfester und mobiler Lagerort dienen.
Leider sind solche Transporte recht teuer geworden. Wir haben uns deswegen entschlossen, über das Spenden-Sammelportal „YOUCARING“  zu versuchen, zumindest einen Teil der Kosten zu finanzieren.
Es wäre schön, wenn sich auch Besucher unserer Homepage entschließen könnten, uns mit einer Spende zu unterstützen . Entweder als Spende mit dem Kennwort „Futtercontainer“ auf unser Vereinskonto, oder hier.